|
"Tai Chi"
(das "Erhabene Letzte" oder "Höchste Gesetz") bezeichnet gleichzeitig das Yin-Yang-Symbol, das die erst Dynamik ermöglichende "Urpolarisierung" darstellt. "Chuan",
wörtlich Faust, steht für Konzentration und Begrenzung und meint eine Bewegung, bei der der Körper vom Geist geführt wird.
Wiewohl wir die Aus- und Weiterbildung bei Meister Chu in der strengen Tradition des Yang-Stils machen, ist Tai Chi
für uns nichts kulturell Gebundenes. Die Füße auf der Erde, den Kopf über den Wolken – so wurde es in den alten Texten beschrieben. Das Verwurzeltsein des Menschen im Materiellen wie im Geistigen ist im Tai
Chi ganz körperlich und direkt zu erfahren.
Wir möchten in jeder Unterrichtsstunde
den Fluß des Chi (der Lebensenergie) spürbar machen. Durch die bewußten Haltungsveränderungen lösen sich energieraubende Blockaden. Die dadurch freiwerdende Kraft steht uns dann wieder zur Verfügung. Die Folge sind nicht nur ein Rückgang von körperlichen Beschwerden (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, ...), sondern auch ein Gefühl von entspanntem und beglücktem In-sich-ruhen: Entschleunigung.
|